Wolfgang Freidl

Univ.-Prof. Dr., Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Universität Graz
Die Entstehung koronarer Herzerkrankungen verdeutlicht, wie entscheidend sowohl psychosoziale Belastungsfaktoren (z.B. soziale Lage, Stress) als auch klassische Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Bluthochdruck) sind. Gesundheitsförderung - nach dem Verständnis der Weltgesundheitsorganisation - soll im Besondern sozial schlechter gestellte Menschen berücksichtigen.
Daher müssen Maßnahmen zur Förderung besserer Lebensverhältnisse und des individuellen und des kollektiven Gesundheitsverhaltens gesetzt werden. Diese Kampagne kann einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, jene schlechter gestellten Menschen zu erreichen, die es am Nötigsten haben, in ihrer Herz-Kreislauf-Gesundheit gestärkt zu werden.